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Im Gespräch mit Gabriele Schendl-Gallhofer, Gründerin der Genders Dialog Society

In diesem Magazin will man die wertschätzende Zusammenarbeit zwischen Mann und Frau fördern. In der gemeinsamen Arbeit zwischen Männern und Frauen in diesem Magazin  – aus Deutschland, Österreich, der Schweiz, aus den Bereichen Wirtschaft, Coaching, Universität – entstehen sehr viele außergewöhnliche Ideen. Stärke durch Vielfalt ist das Motto.

Ihre Überzeugung: Es steckt viel Entwicklung der Persönlichkeit dahinter bis ein Unternehmen erfolgreich ist. Großer Vorteil bei ihrer eigenen Entwicklung war ein Vater, der bereits viel Wert legte auf die Zusammenarbeit zwischen Männern und Frauen in seinen Teams.

Geboren in Graz, Studium der Pädagogik, dann ausgewandert in die Schweiz. War mit Ende 20 die jüngste Managerin in der Schweiz. Eine Krankheit zwang sie, diesen Beruf aufzugeben und stark an sich selbst zu arbeiten. Durch erfolgreiches Coaching wurde sie selbst zum Coach von Männern und Frauen. Vor 2 Jahren beendete sie ihre Karriere als Coach um sich ganz dem Thema Zusammenarbeit zwischen Männern und Frauen widmen zu können.

Lieblingszitat: Immer wenn Du glaubst, es geht nicht mehr, kommt von irgendwo ein Lichtlein her. Dieses Mantra verhilft ihr auch in schwierigen Zeiten, immer wieder lösungsfokussiert zu sein. So konnte sie auch in ihrer Krankheit das Gute erkennen und bis dahin unbewusste Zusammenhänge in ihrer Persönlichkeit zu erkennen und zu leben. Das psychische Aufarbeiten einer Erkrankung ist genauso wichtig wie die medizinische Behandlung.

Hauptmotto derzeit: Wenn aus einem Traum eine Vision werden soll, braucht man Leute, die mitmachen. Auch im Grave`s Value System wird derzeit der Wandel vom Einzelkämpfer zur Gemeinschaft betont.

Es ist wichtig herauszufinden, wofür wir uns wirklich begeistern und genau in diesem Bereich zu arbeiten. Die Suche nach dem Sinn wird immer wesentlicher und kennzeichnet besonders die Generation Y. Diese jungen Menschen wollen auch anders geführt werden, da sie den Sinn in der Arbeit suchen und auch finden wollen.

In ihrem Team arbeiten Menschen der Generation Y bis hin zu 69-jährigen. Wertschätzung und Augenhöhe spielen dabei eine große Rolle. Es ist allerdings auch sehr wichtig, sich seines eigenen Wertes bewusst zu sein. Zu frühe und zu viel Bewunderung kann andere dazu verführen, überheblich zu werden.

Häufige Wahrnehmung: Auf der Oberfläche läuft die Zusammenarbeit zwischen Mann recht gut, aber im Detail sind noch einige tief sitzende Schwierigkeiten zu meistern. Männer leiden durchaus heftig, z.B. wenn sie im Scheidungskrieg ihre Kinder jahrelang nicht sehen. Der ehrliche und offene Umgang zwischen Männern und Frauen lässt oft noch zu wünschen übrig, ist er doch mit Befürchtungen behaftet. Daher stellt Gabriele Schendl-Gallhofer Projekte her, wo Dialoge zwischen Männern und Frauen stattfinden. Das miteinander reden hilft hier sehr viel weiter. Dabei erkennen sowohl Frauen als auch Männer die jeweiligen Stärken der „anderen“ Partei. So wird Platz geschaffen, das auszudrücken, was man anderswo nicht ausspricht.

Eine große Herausforderung war es für Gabriele Schendl-Gallhofer aus ihrem ehemals reinen Frauenmagazin, das sehr erfolgreich war, die Genders Dialog Society zu schaffen. Anfänglich bedeutete das den Verlust vieler Leserinnen, die sich durch dieses Vorgehen verraten fühlten. Doch dieser durchaus auch für sie selbst schmerzliche Einschnitt erwies sich als die Grundlage für einen noch größeren und erfüllenderen Erfolg mit der Genders Dialog Society.

Wenn es einmal schwer wird hilft es sich Zeit zu gönnen für Trauer, Ärger und dann wieder in die Lösungssuche zu gehen.

Wichtiger Tipp: Dran bleiben und Geduld haben. Partner in die Pflicht nehmen – Vereinbarungen mit Deadline treffen.

Wichtige Eigenschaft: Sich selbst und andere begeistern können.

Kontaktdaten

xingbutton

www.gendersdialogsociety.com

Das aktuelle Magazin, frei zugängig

 

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Herzlich grüßt Dich Deine

Edith 🙂

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