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Im Gespräch mit Georg Wawschinek

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Georg Wawschinek ist Experte für Charisma.

Hat Germanistik und Latein studiert, es folgten weiter: Schauspielausbildung, Improvisationstheater, Regie.

Seine Bewerbung beim Fernsehen führte zu einer Karriere beim österreichischen Rundfunk in Ö3. Dabei hatte er Gelegenheit, viele charismatische Menschen kennen zu lernen. Wenn z. B. Falco einen Raum betreten hat, haben alle hingesehen, auch die, welche ihn auf Grund ihres Sitzplatzes nicht kommen sehen konnten. Ein typisches Zeichen von Charisma. Das hat ihn so fasziniert, dass er sich weiter beschäftigt hat.

Dieses Wissen gibt er nun seit 15 Jahren als Trainer und Coach weiter. Seine Bereiche: Interviewtechnik, Reden und Präsentationen, öffentliche Auftritte. Durch diese Arbeit mit den Menschen ist ihm keine Angst mehr fremd, die jemand haben kann. So hat sich ein riesiges Feld für seine Feldforschung ergeben: Wie wirken Menschen, was brauchen sie. Daraus ist das Thema Charisma entstanden. Darüber hat Georg Wawschinek ein Buch geschrieben und hält entsprechende Vorträge als Keynotespeaker. Damit hilft er Menschen zu erkennen, wo sie sich vielleicht ein bisschen selbst im Weg stehen, wenn´s um das Thema Charisma geht.

Charisma fällt nicht vom Himmel heißt sein Buch. Die Erkenntnis dahinter: Talent ist nicht alles, sonst würde damit jede menschliche Entwicklung enden. Charisma kann man lernen wie so vieles andere auch. Charisma ist eine zutiefst menschliche Eigenschaft. Tiere können eindrucksvoll sein, aber nicht charismatisch.

Randy Pausch Last Lecture in YouTube – diese bewegende Rede hat sich sehr verbreitet im Internet. Georg Wawschinek stellt in seinen Coachings oft die Frage: Wäre das Ihre letzte Rede, was wäre ihnen besonders wichtig, damit der Funken zum Zuhörer überspringen kann.

Charismatiker brennen von innen, Heuchler werden von außen angezündet.

Für Charisma gibt es keine messbare Kategorie.

Typische Eigenschaften von Charismatikern:

Selbstreflexion – charismatische Menschen wollen echtes Feedback und sind bereit, sich selbst zu reflektieren.

Charisma braucht Stille, z. B. durch Meditation – nur jemand der empfängt, kann auch senden.

Charismatische Menschen kennen ihre eigene Gefühlslage und können diese integrieren.

Charismatiker haben sich durch ihre beständige Entwicklung unglaublich große sogenannte Komfortzonen geschaffen, also Räume, in denen sie sich gut bewegen können – als Redner, in persönlichen Gesprächen. Sie fühlen sich wohl dabei, weil sie sich diese Bereiche alle erarbeitet haben. Sie haben damals vorhandene Ängste durch Arbeit an sich selbst überwunden. Eine gewisse Spannung darf vor Herausforderungen durchaus bestehen bleiben, um sich lebendig zu fühlen und die ganze Leistung aufbringen zu können.

Charismatische Menschen sind empathisch, d. h. sie können sich in andere einfühlen und erfassen, was die gerade brauchen.

Kontaktdaten

xingbutton

www.wawschinek.at    www.charisma.today

 

 

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Edith 🙂

 

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