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Im Gespräch mit Präsident DI Heinz Felsner – Teil 2

 

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Präs. DI Heinz Felsner

Studierte Maschinenbau und Wirtschaft. Seit 1961 ist er Bergsteiger.

Sein Wahlspruch lautet: Mut bedeutet, sich den Fakten zu stellen und dann die Konsequenzen zu ziehen. Wenn andere anderer Meinung sind, ist der Dialog unabdingbar.

Die berufliche Laufbahn führte ihn bald in verantwortungsvolle Positionen. Als Vorstandschef von Landis & Gyr Österreich und Osteuropa trat er bei zur Handelskammer, wurde Direktionsrat, dann Vizepräsident und bald zum Präsidenten gewählt

DI Heinz Felsner geht als Präsident der HKSÖL (Handelskammer für Schweiz, Österreich und Liechtenstein) beständig der Frage nach: Was ist für unsere Mitgliedsunternehmen von Bedeutung? Die HKSÖL gibt auch Rückmeldungen an staatliche und regionale Institutionen inklusive Wünsche und Anregungen – das Umsetzen verlangt dann immer wieder weiteres Nachhaken.

Mit der HKSÖL link bildet er eine Brücke zwischen den Unternehmen dieser drei Länder.

Das Anliege Nachhaltiges Bauen kommt der großen Verantwortung nach, den Klimaschutz zu leben. Das bringt den Bauträgern den Vorteil, selbst größeren Nutzung bei der längerfristigen Bewirtschaftung des Gebäudes zu ziehen.

Als Vizepräsident von Respact verhilft er den Prinzipien des nachhaltigen Wirtschaftens weiter zum Durchbruch, weil nicht nachhaltiges Wirtschaften auch eine nicht nachhaltige Welt bedeutet, in der wir alle nicht sehr gut leben können. Vor 21 Jahren wurde mit dem Thema Ressourceneffizienz begonnen, da gehört natürlich Energieeffizienz dazu. Ziel ist es, die Wirtschaft hin zu einer Kreislaufwirtschaft zu orientieren. Nachhaltigkeitsberichterstattung wurde für große Unternehmen eingeführt. Die Auswirkungen von Maßnahmen kann man nämlich nur in Datenketten erkennen. Der Wettbewerb ist schon lange global. Für die großen Unternehmen war das immer schon so. Jetzt trifft es auch kleine Zulieferer und Exporteure.

Präs. DI Felsner sieht Nachhaltigkeit als sehr gut geeignetes Werkzeug des Risikomanagements.

Der Digitalisierung, Big Data und der Künstlichen Intelligenz steht er offen gegenüber. Die Gefahren der Künstlichen Intelligenz und von Big Data sieht Präs. DI Felsner nicht zuletzt in einer Gefährdung der Demokratie, aber auch des Einzelnen. Daher ist er überzeugt: Jeder muss sich mit den Möglichkeiten von Datenmissbrauch auseinander setzen, damit er möglichst nicht Opfer werden kann.

Zur derzeitigen demografischen Entwicklung vertritt er die Meinung, je heterogener das Team ist, umso besser ist es für den Erfolg.

Schulen sollten Offenheit lehren, Sprachen und eine solide wirtschaftspolitische Bildung

Faire Bezahlung gehört für ihn ebenfalls zum nachhaltigen Wirtschaften – ansonsten wird sich das Abwandern unserer besten Kräfte sich verstärken. Wir holen dann Leute aus dem Osten, die dort bei der Aufbauarbeit fehlen.

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