Was Achtsamkeit in mittelständischen Unternehmen bringt

 

Wenn ein mittelständischer Unternehmer mehr Achtsamkeit in sein Unternehmen integrieren will, bewährt es sich, einen bewussten Prozess dafür einzuführen.

Folgende Punkte beachtete mein Kunde dabei:

  • Was bedeutet Achtsamkeit für ihn selbst
  • Wie viel Aufwand nimmt er dafür in Kauf – für sich selbst und für sein Unternehmen
  • Welche Ergebnisse erwartet es sich davon

Danach heben wir einen sehr praktikablen Plan geschmiedet. Herr Müller (der Name ist natürlich verändert) stellte fest, in welcher Art er selbst mehr Achtsamkeit üben wollte. Längst wusste er, dass er als Vorbild am meisten bewirkt.

Dann rief er seine Belegschaft zusammen, erklärte ihnen, was er unter Achtsamkeit versteht und dass er es für wichtig hält, mehr davon in den Unternehmensalltag zu integrieren:
Achtsamkeit bedeutet, sich nur auf den jeweiligen Augenblick zu konzentrieren – ohne jede Ablenkung, erklärte er feierlich.

Er lud alle ein, mitzumachen.

Für die 1. Woche stellte er die Aufgabe, jeder sollte doch mal darauf achten, was in manchen Situationen ganz schnell in seinem Kopf abläuft. Nur wahrnehmen, nicht bewerten. Achtet im nächsten Schritt darauf, wie viele eurer Gedanken ungeprüfte Vorurteile sind, legte er ihnen ans Herz. Wie das geht, erklärte er ihnen an Hand eines Beispiels. Ein Kunde ruft an, ihr erkennt die Nummer, was geht ab in eurem Kopf? Da ist es doch zeit- und nervensparender einfach abzuheben und den Kunden nach seinen Wünschen zu fragen, waren sie sich dann einig.

In den Treffen während der Woche sollten sie sich zu Beginn 5-10 Minuten Zeit nehmen und einander berichten, was sie erlebt hatten.

Für die 2. Woche bekamen sie die nächste Übungsaufgabe. Und so fort. Mach 1 Monat besprachen sie sich wieder alle in einem Meeting zum Austausch.

Nun sollte jeder berichten, wie es ihm selbst ergangen ist und was ihm an einer anderen Person in dieser Zeit aufgefallen war. Freude kehrte ein. Ab nun warf jeder weiter Übungsvorschläge in einen Briefkasten, zum Wochenbeginn wurde eine davon gezogen.

Schon nach zwei Monaten begegneten einem in diesem Haus eine Menge froher Gesichter.

 

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Herzlich grüßt Dich Deine

Edith 🙂

 

 

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2 Kommentare

  1. Thibol

    Thanks, von Rudolf Pusterhofer, yours is an authentic voice in this bullshit ridden world.

  2. HDCBlogger

    Thanks for sharing my post! I am for sure going to check out those tasty looking meatballs!

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