Vom KĂŒnstlermanager zum Schauspieler und Kabarettisten

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Schauspieler, Kabarettist, MitbegrĂŒnder einer Schauspielschule, Lehrer fĂŒr Dialekte

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Schauspielerei hat ihn schon immer interessiert, akquirierte bereits mit 12 Jahren fĂŒr Amerikaner Autogramme von amerikanischen Schauspielern, bekam Anfrage die PR fĂŒr den Sohn von David Hasselhoff zu ĂŒbernehmen. Mit seinen 14 Jahren war er knapp vor dem Stimmbruch und wurde daher als Frau gehört. So nahm er kurzerhand die IdentitĂ€t seiner Mutter an. Die Telefonspesen von 12 000 Schilling hatte er vorher aus Unwissenheit nicht ausverhandelt. Also blieb er, bzw. seine Eltern, trotz grĂ¶ĂŸtem Erfolg mit seiner PR-Kampagne darauf sitzen. Die Plattenfirma wollte ihn sofort engagieren wegen seines großen Erfolges.

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Er machte ein gĂŒnstiges Angebot aus, nach Amerika telefonieren zu können und wurde von dem Callback-Anbieter gebeten, in Österreich eine ReprĂ€sentanz aufzubauen. Es war o.k., dass er erst 16 Jahre jung war. Bald hatte er ein paar hundert Kunden und 8 Mitarbeiter. Er wollte die Leute nicht gern treffen, da seine Stimme inzwischen bereits durchaus so mĂ€nnlich geklungen hat, das er als 40jĂ€hriger durchging, aber aussah wie 13.

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NĂ€chste Station: Der Pianist Marcus Schirmer bat ihn, in Amerika eine Agentur zu finden und ihn bei der PR zu unterstĂŒtzen. Er organisierte große Veranstaltungen mit GĂŒnther RothschĂ€del, promotete den Geiger Julian Rachlin, Sandra Pires, Christina StĂŒrmer.

Gernot Haas erkannte dann, dass solche Projekte solange gut laufen, wie der KĂŒnstler vorhersehbar lebt. Wenn dieser Mensch sein Leben unvorhersehbar verĂ€ndert, betrifft das auch das gesamte Projekt und den Manager des KĂŒnstlers.

Da wollte er eines Tages wissen, was er selber auf die BĂŒhne bringen kann. Bereits als SchĂŒler im Akademischen Gymnasium imitierte er gerne Lehrer. Auch dabei war er erfolgreich und stand nach seinem Abschluss bei der 425-Jahrfeier der Schule mit prominenten Absolventen wie Gerhard Roth, Aglaja Schischkowitz, Bartenstein, Marcus Schirmer auf der BĂŒhne. Daraufhin bekam er Angebote von Theatern, spielte schöne Rollen und lernte dann Elfriede Ott kennen. So nebenbei hatte er auch Jus studiert. Er schaffte es, Elfriede Ott vorsprechen zu dĂŒrfen und war schwer beeindruckt von dieser Frau. Das beruhte auf Gegenseitigkeit. Sie riet ihm, Schauspieler zu werden. Gemeinsam bauten sie eine Schauspielschule auf. Sie setzte ihn sofort fĂŒr wichtige Produktionen ein, z. B. mit Gerhard Bronner.  Schnell war er Regieassistent bei ihren Sommerfestspielen und spielte dabei eine Rolle, die sie fĂŒr ihn viel grĂ¶ĂŸer schrieb als sie ursprĂŒnglich vorgesehen war. In dieser Zeit mit Elfriede Ott hat Gernot Haas extrem viel gelernt, dabei die Schauspielschule fertig konzipiert, damit er sie endlich besuchen konnte und sich dort zum Schauspieler ausbilden lassen. Doch sie ernannte ihn sofort zum Lehrer fĂŒr Dialekte und empfahl ihm die SchauspielprĂŒfung abzulegen, er könne genug dafĂŒr. Auch das ist ihm mit Bravur gelungen. Danach wagte er sich ĂŒber seine erste eigene Produktion „Esoderrisch“. Dabei spielt er 23 verschiedene Rollen, jeweils in Maske und KostĂŒm. Eine Geschichte, die man unbedingt gesehen haben sollte.

FĂŒr Gernot Haas ist es wichtig, nicht er als er selbst auf der BĂŒhne zu stehen, sondern jeweils ganz der Mensch zu werden, den er spielt. Er schĂ€tzt es wenn z. B. eine Schauspielerin wie Maryl Streep sich ganz mit der Energie einer Rolle verbindet und tatsĂ€chlich in jeder Rolle anders ist, anstatt jedes Mal wieder nur sich selbst zu spielen, wie viele es tun. Daher spielt er möglichst viele Figuren, baut einen Handlungsbogen hinein, so dass die Leute vergessen können, dass hier nur eine Person spielt. Man soll neugierig bleiben, wer jetzt als NĂ€chstes kommt.

Gernot Haas schĂ€tzt es auch nicht, als Schauspieler immer aus sich selbst heraus zu spielen. Er empfindet das als einen Betrug an der Rolle. Das Verschmelzen mit der Rolle als solcher zieht er vor. Die morphischen Felder, wie Rupert Sheldrake sie beschreibt beinhalten genĂŒgend Informationen ĂŒber die einzelnen Figuren. Familienaufstellungen machen das deutlich. Auch Rollen und fiktive Figuren haben solche Felder. Dadurch kann man die Informationen aus einer solchen Figur aufnehmen. Das fließt als Energie durch uns durch.

Zu viel Arbeit löste KrankheitsĂ€ngste aus bei Gernot Haas. Durch das Buch Der Magus von Strovolos erfuhr er von einem geistigen Heiler aus Zypern. Es gelang ihm Kontakt zu seinem SchĂŒler zu finden und bei ihm ein Seminar zu besuchen. Das war insofern lebensverĂ€ndernd fĂŒr Gernot Haas, weil er dort erfahren und gelernt hat, dass wir alle die FĂ€higkeit haben, Energie durch uns durchzulassen und damit Dinge zu bewirken. Auch er selbst konnte auf diese Art einer schwer krebskranken Freundin helfen. Er weiß, das kann man nicht selbst bewirken, man kann nur diese heilende Energie durch sich durchlassen. Diese Energie bringt einen im Leben auch an Punkte, wo man sein soll, wo es gerade richtig ist zu sein. DafĂŒr bringt Gernot Haas einige Beispiele aus seinem Leben.

!!! ZUSATZ:VORSTELLUNGEN !!!

Die nÀchsten Termine hier online einsehbar:

Kontaktdaten:

www.gernothaas.com

Edith Karl – Mutexpertin

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Herzlich grĂŒĂŸt Dich Deine
Edith 🙂

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