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Im Gespräch mit Otto M. Schwarz

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besuchte bereits als Zehnjähriger die Vorbereitungsklasse für Trompete in der Musikakademie. Dort erkannte er bald, welch ein großer Vorteil es ist, ständig von Menschen umgeben zu sein, die eine Sache wesentlich besser beherrschen als man selbst es kann. Daran könnte man auch zerbrechen, erinnert er sich. Es bewährt sich allerdings, diese Wachstumschance zu nützen, war ihm bald klar geworden.

Otto Schwarz hat bald erkannt, dass er nicht hauptberuflich als Trompeter in einem Sinfonischen Blasorchester mitspielen wollte, da dort damals nicht die Musik gespielt wurde, die junge Menschen anspricht. So hat er sich der Popmusik zugewendet.

Er hat Musikerziehung studiert, nebenbei schon viel für die Pop-Musik komponiert. Auch für den Song-Contest.

Es war und ist schwer in Österreich, mit Komposition sein Geld zu verdienen. So komponierte er bald für jede Sparte der Background-Libraries wie beispielsweise Religion, Katastrohe, Liebe und so weiter. So sammelte Otto Schwarz in jeder Sparte Erfahrungen und komponierte bald auch für Lisa-Film, Mona-Film, Bavaria in München und Ziegler-Film in Berlin. Davon konnte er schon so halbwegs leben.

Dann ist er eingestiegen in die Komposition für Sinfonische Blasorchester und wird bereits von Alaska bis Japan gespielt. Jährlich wird zwischen 500 und 10 000 Mal ein Werk von ihm gespielt.

Inzwischen ist Otto M. Schwarz so breit aufgestellt, dass er einer von zehn Komponisten in Österreich ist, der von seinen Kompositionen leben kann.

Doch der Weg dahin war durchaus steinig. Für Filmmusik ist es ein absolutes Muss, Deadlines in jedem Fall einzuhalten. Zum Glück kennt Otto Schwarz keine Schreibblockaden, wenn er sich hinsetzt zum Komponieren, dann läuft es. Anfangs musste er noch selbst bei vielen Produzenten anrufen, bei den letzten 40 Aufträgen wurde er bereits angerufen. Otto Schwarz warnt junge Komponisten davor, zu billig abzuschließen. Es kann das Aus bedeuten. Er hat bis heute keinen Manager. Inzwischen erhielt er schon Aufträge über Facebook.

Er rät Nachwuchskomponisten, sich finanziell nicht über den Tisch ziehen lassen, möglichst nur solche Aufträge annehmen, zu denen man auch gerne steht und die in das eigene Verständnis passen. Wer jeden Auftrag annehmen muss, gerät in Burnout-Gefahr, weiß er.

Besonders stolz ist Otto M. Schwarz auf sein Sinfonisches Blasorchester in Wimpassing und auf seine Big Band. Dort dirigiert er Musiker, die in ihren Brotberufen angesehene Positionen einnehmen und gerne auch erstklassig musizieren. Auch Gaststars treten dort gerne auf.

Otto M. Schwarz spricht auch über die musikalischen Ambitionen seiner beiden Töchter, die bereits mit ihm gemeinsam auftreten.

Genießt es einfach, einem lebenden Komponisten und Musiker zuhören zu können.

Kontaktdaten:

http://www.ottomschwarz.com/

FUNKY XMAS Spezial

Big Band Project

 

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Herzlich grüßt Dich Deine

Edith 🙂

 

 

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