Loslassen und neu beginnen oder Dranbleiben und Durchhalten – diese Frage stellt sich vor allem erfolgreichen Menschen immer wieder. Auf welcher Grundlage treffen sie ihre Entscheidungen?

Ich stelle hier zwei Beispiele vor. Eines für das bewusste und entschiedenen Durchhalten und eines für das überlegte Loslassen.

Wann zahlt es sich aus, dran zu bleiben, durchzuhalten?

Immer dann, wenn Du selbst daran glaubst, dass Du in der Lage bist, diese Aufgabe mit Erfolg zu schaffen. Dann sagt nicht nur Dein Kopf ja dazu, sondern auch Dein Unbewusstes mit allen dazu gehörigen Gefühlen.  In diesem Zustand schaffst Du Dein Programm auch dann, wenn von rechts und links Unkenrufe kommen wie „das schaffst Du nicht, „das kann gar nicht gehen“ „wenn das so einfach wäre, hätte es längst jemand anderes gemacht.“

Dann wird Dir keine Mühe zu viel. Dann schaust Du nicht auf die Uhr. Dann spürst Du große Freude bei allem was gelingt und möchtest bei misslungenen versuchen auf jeden Fall ergründen, was Du nächstes Mal anders machen kannst.

Und besonders wichtig: Du sprichst gut zu Dir. Sogar in Deinen Gedanken. Du lobst Dich für Deine Erfolge und für Dein beständiges Weitermachen nach Missgeschicken. Und Du denkst nicht im Traum daran, andere Menschen, Dein Umfeld oder die schlechten Zeiten für Dein Schicksal verantwortlich zu machen. Du machst einfach immer weiter, wächst dabei und freust Dich Deines Lebens und Deiner Erfolge.

Haar-Schneider Heiko Schneider aus Hoyerswerde hat sich bewusst für das Durchhalten entschieden

Die Stadt Hoyerswerda ist von 70.000 Einwohnern auf 32.000 Einwohnern geschrumpft. Die Region wird als strukturschwach eingestuft. Doch Heiko Schneider eröffnete just in dieser Stadt 2004 seinen Salon „Haar-Schneider“. Er wollte erfolgreich sein und plante diesen Erfolg strategisch. Heute, 12 Jahre später beschäftigt er 29 Mitarbeiter, gewinnt Auszeichnungen

Er plante erfolgreich zu werden. Und mit einer ihm eigenen Konsequenz und Beharrlichkeit begann er diesen Plan umzusetzen. Hör zu, wie er dabei vorgegangen ist und immer noch weiter dran bleibt.

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Sendung 1

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Sendung Teil 2

 

 

Es gibt auch gute Gründe loszulassen.

Wenn Du klare Vorstellungen darüber hast, was Du erreichen willst, dann darfst Du Dich keinesfalls davon abbringen lassen. Wenn Dein Umfeld nicht passt, verlass es. Wenn die Menschen Dir Energie absaugen, umgib Dich mit anderen. Du weißt es vielleicht schon: Wir werden im Laufe unseres Lebens der Durchschnitt von den wichtigsten fünf Menschen, mit denen wir uns meistens umgeben. Da lohnt es sich sicher, genauer hinzusehen.

Die Entscheidung loszulassen erfordert meistens sehr viel Mut. Schließlich musst Du in einem solchen Fall viel aufgeben: Gewohnheiten, eine gut bezahlte Position, die Dich aber blockiert, freundliche Kollegen, finanzielle Sicherheit, die dazugehörigen Statussymbole wanken vielleicht. Wird sich auch Dein Ansehen verringern, fragst Du Dich. Und wenn ja, bei wem? Bei Deiner Familie? Bei Deinen Freunden? Bei Deinen Bekannten?

Fünf Fragen unterstützen Dich in einem solchen Fall vielleicht genauso wie einen meiner Klienten. Er musste sich für oder gegen einen angebotenen Vorstandsposten mit allen dazugehörigen Folgen entscheiden.

Hier hörst Du, wie er vorgegangen ist.

 

Ich wünsche Dir einen klaren Kopf bei Deinen Entscheidungen zwischen Loslassen und Dranbleiben.

Bis zum nächsten Mal verbleibe ich mit herzlichen Grüßen

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Liebe Grüße
Deine Edith

unterschrift Edith

 

1 Antwort
  1. Claus F. Dieterle
    Claus F. Dieterle sagte:

    „Wenn aber einer von euch nicht weiß, was er in einem bestimmten Fall tun muss, soll er Gott um Weisheit bitten. Gott wird sie ihm geben, denn er gibt gern und teilt allen großzügig aus. Er muss Gott aber in festem Vertrauen bitten und darf nicht im geringsten zweifeln. Wer zweifelt, gleicht den Meereswogen, die vom Wind gepeitscht und hin und hergetrieben werden. Solch ein Mensch kann nicht erwarten, dass er vom Herrn etwas empfängt; denn wer zweifelt, der ist auch unbeständig in allem, was er unternimmt.“ Für mich als Christ ist diese Aussage aus der Bibel, nämlich Jakobus 1, 5-8, von Bedeutung.

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