Herr Wallner wurde mit 58 Jahren gekündigt. Er war im mittleren Management tätig gewesen. Nicht schlecht bezahlt. Aber er spürte, wie sich Veränderungen im Unternehmen ankündigten.

Er hatte  in seiner Sandwichposition zwar sowohl von seinem Chef als auch von seinen Mitarbeitenden Druck gespürt und sich dabei einsam gefühlt. Auch der Austausch mit den Kollegen war dürftiger geworden, Konkurrenzdenken hatte die Oberhand gewonnen. So hatte er sich immer uninformierter gefühlt und war es auch gewesen.

Dennoch war die erste Zeit der Arbeitslosigkeit ein gewaltiger Tiefpunkt für ihn. Plötzlich fehlte die Arbeit ihm, der Alltag war nicht mehr geregelt. Den alten Druck ersetzte ein neuer: Schamgefühl gegenüber seinen Freunden und Bekannten und Unsicherheit, wie es denn weitergehen soll.

Drei Schritte haben geholfen:

1. Analyse der Situation:

Welche Vorteile hat die Arbeitslosigkeit ihm gebracht?
Er war auch Unangenehmes los wie die Ungewissheit auf seinem Arbeitsplatz sowie Arbeitszeiten, die ihm kaum noch Luft für ihn selbst ließen und das lähmende Gefühl nicht wirklich dazu zu gehören.

Was fehlte ihm jetzt:
Struktur des Tages, Aufgaben und Vorgaben, Freude auf die Freizeit

Was brauchte er jetzt, was war ihm wichtig:
Gesundheit: hatte 20 kg Übergewicht und Bluthochdruck
Eine Arbeit, die ihn freute

2. Lösung

Erkenntnis: Mehr Unsicherheit als er in seiner Anstellung hatte, war auch im Fall einer Selbständigkeit nicht zu befürchten

Spaziergänge in der Natur haben ihm dazu verholfen, mehr zu sich selbst und seinen eigentlichen Bedürfnissen zu kommen

Gesundheitsbewusstsein war ihm wichtig, setzte sich ausführlicher damit auseinander

Gemachte Erfahrungen ließen ihn einen Weg mehr und mehr erkennen. Er wollte Ergebnisse erzielen.

3. Handeln

Er setzte seine Ideen gemeinsam mit einer ehemaligen Schulfreundin um – bot Catering an, berichtete in Blogs über seine Arbeit und stellt Videofilme zu einem gesunden und wohlschmeckenden Ernährungskonzept vor und geht die ersten Schritte zum Internetmarketing. Früher hatte er gar nicht gewusst, dass es das gibt, jetzt wird er bald geld damit verdienen.

 

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Herzlich grüßt Dich Deine

Edith 🙂

 

 

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