Bewusst und konzentriert verbunden – trotz Maske

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Es ging endlich wieder los. Ein Seminar für Führungskräfte in einem mittelständischen österreichischen Unternehmen. Wir freuten uns alle darauf. Die Teilnehmer und ich hatten seit März darauf gewartet.

Vieles wurde stark abgeändert – coronabedingt. Nur zehn Teilnehmende. Es gilt Maskenpflicht, ein Abstand von 1,5 Metern wird beim Sitzen eingehalten. Das Unternehmen hat alles bestens organisiert. Alle verhalten sich wie vereinbart. Trotz der stark veränderten Umstände ist Nähe spürbar. Man glaubt gar nicht, was man mit Augen alles ausdrücken kann. Sichtbar herzliche Verbundenheit mit Maske und Desinfektionsmittel ist möglich

Doch dann kommt Frau Greiner aus der Personalabteilung mit einem Infrarot-Stirnthermometer. Alle halten den Atem an. Wenn nur eine Person gehen muss, sind wir alle davon betroffen. Dann kommt große Erleichterung: Wir entsprechen alle der vorgegebenen Norm und dürfen bleiben.

Die Teilnehmer sind sehr diszipliniert. Erst auf ihrem zugewiesenen Sitzplatz nehmen sie die Maske ab. Für mich ist es noch immer ungewohnt, relativ statisch vorne stehen zu bleiben. Mein Temperament protestiert heftig. Normalerweise bewege ich im Raum. Aber: Übung macht die Meisterin. Der Veranstalter hat achtsam und perfekt auf jedes Detail geachtet. Da will ich auch nicht zurückstehen. Gesten, Mimik und Stimme darf ich ja immer noch nach Belieben einsetzen. Das alles ist mir in Corona Zeiten noch viel deutlicher bewusst.

Bei meiner Rednerweiterbildung haben mir mehrere Schauspiellehrer versichert, ich spreche von Natur aus deutlich genug und setze meine Körpersprache intuitiv passend ein. Nur nichts daran verändern, war ihr Rat. Den befolge ich auch gerne. Alles Gekünstelte ist ohnehin nicht meines. Doch jetzt mit häufiger Maskierung und eingeschränkter Bewegungsfreiheit achte ich bewusster darauf, dass meine Teilnehmerinnen und Teilnehmer nicht zu kurz kommen und deutlich erkennen können, was ich sage und wie ich es meine.

Dieses Seminar zeigt uns allen, was wir gemeinsam ermöglichen können. Bei den Praxisübungen mussten die Teilemenden an unterschiedlichen Orten im Haus sprechen und andere Beobachtungen für ihr Feedback sammeln. Trotz Maske und leichtem Stress durch die exponierte Übungssituation gelang es den Teilnehmern lauter und deutlicher zu sprechen als sonst üblich.

Was wird uns allen in Erinnerung bleiben von diesen denkwürdigen zwei Tagen:

Zusammenhalt und Verbundenheit sind deutlich angestiegen. Natürlich wollte jeder selbst fieberfrei sein. In dieser Situation wünschte man dasselbe auch allen anderen. Ein Ausreißer hätte viel für alle verändert.

Alle vertieften ihre Konzentration unter den erschwerten Bedingungen. Bei den Praxisübungen herrschte Maskenpflicht für uns alle. Das bedeutete lautes und deutliches Sprechen hinter der Maske für die Protagonisten und erhöhte Aufmerksamkeit für die Feedbackgeber. Der Babyelefantenabstand erschwerte das Hören und Sehen. Die Übungen wurden mit Bravour gemeistert. Die Feedbacks waren einfühlsam und treffsicher zugleich.

Wir spürten alle Dankbarkeit, dass dieses Seminar so ablaufen durfte, inmitten immer höher ansteigender Infizierter. Wir ahnten, dass das bald für unbestimmte Zeit nicht mehr möglich sein wird.

Das hohe Verständnis für die notwendigen pandemiebedingten Maßnahmen ließ die Konzentration hoch ansteigen. Diese Gruppe erzielte bei der Abschlussprüfung das beste Ergebnis, das ich je erlebt habe: eine sehr gute Leistung von neunzig Prozent der Teilnehmer.

Noch in diesem Jahr öffnen wir unsere Akademie für Leben und Beruf.

Da warten viele Schmankerln auf dich und: es gibt hervorragende Kurse für Führungskräfte und für deine ganz persönliche Exzellenz. Willst du zu den ersten gehören, die mehr darüber erfahren? Dann trag dich hier in diese Warteliste ein.  www.diemutbotschafterin.com

So bleibst du sicher auf dem Laufenden.

Zum Schluss habe ich noch eine Bitte:

Ich arbeite gerade an einem Training für Führungskräfte. Was gehört da deiner Meinung nach alles hinein?

Du kannst du es jetzt mitgestalten

Betrachte es aus der Sicht der Führungskräfte und aus der Sicht der Mitarbeiter. Es sollen beide Teile gut zueinander finden.

Schreib mir deine Meinung in die Kommentare darunter oder als PN an ek [at] edithkarl.com

Edith Karl – MUTexpertin

Ich freue mich auf Deine Kommentare und Erfahrungen zu diesem Thema im Kommentarfeld unter diesem Podcast, per eMail oder auch auf www.facebook.com/erfolgsorientiert

Herzlich grüßt Dich Deine
Edith 🙂
Auf Guten Mut

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