Warum es die größte Gefahr für Führungskräfte ist, immer am besten von allen zu sein

Fändest Du es super, immer am besten von allen zu sein?

Wie sehr könnte Dir dieses Gefühl schmeicheln?

Wärst du dann endlich unersetzbar?

Bitte aufwachen!

Stell Dir vor, du könntest dieses Vorhaben umsetzen.

Wie verhalten sich dann andere in deiner Umgebung?

Klar:

Sie mögen Dich nicht – wer mag schon so jemanden?

Sie reden Dir vielleicht nach dem Mund – vorausgesetzt, Du hast noch ältere Ma um Dich. Jüngere spielen da nicht mehr mit.

Könntest Du Dich auf Menschen verlassen, die dir nie widersprechen?

Das sind Mitläufer. Die laufen so lang mit wie du ihnen zumindest eine Illusion von Sicherheit vorgaukelst. Oder sie bleiben bei Dir, weil sie nicht den Mut haben, anderswo anzuheuern. Mit solchen Typen gewinnst Du allerdings keinen Wettbewerb.

Und was noch viel schlimmer ist: Diese Menschen können oft auch nichts Essentielles beisteuern. Aber Du brauchst kluge Köpfe um dich herum. Technologen, Informatiker, vielleicht Biologen, Programmierer, Webdesigner, Menschen für Marketing und Verkauf, Neurochemiker oder ganz andere.

Glaubst Du wirklich, dass Ddu alle diese und noch viele andere Wissensgebiete beherrscht?

Natürlich nicht. Du brauchst andere Menschen.

Selbst wenn es „nur“ darum geht, dass jemand deine Termine koordiniert, die Post aufbereitet, social medias sinnvoll bedient, Recherchearbeiten für dich übernimmt – um nur einige dieser wichtigen unterstützenden Tätigkeiten zu nennen.

So viel zum fachlichen Teil.

Doch jetzt kommen die noch die so wichtigen menschlichen Eigenschaften, die Führungskräfte und Unternehmer besonders dringend benötigen.

Wer macht sich die Mühe, einem solchen „Genie“ Vorschläge zu unterbreiten?

Wer riskiert es, Dir zu widersprechen. Ganz besonders dann, wenn es wirklich wichtig ist? Wer überbringt Dir schlechte Nachrichten von innerhalb und außerhalb des Unternehmens?

Innovationen können so keine entstehen. Kreativität kann sich ja so nicht entwickeln. Inspiration macht Urlaub. Selbstständiges Denken verschwindet in der Tischlade. Ehrlich, das ist doch ein Alptraum.

Und weißt Du, wer Dich überflügeln wird?

Der Typ, der sich Zeit nimmt, mit seinen Leuten zu reden, sich auszutauschen. Der Überflieger, der seine Kunden schon zu Projektbeginn mit ins Boot nimmt. Ideen werden dort geboren, wo Menschen Freiraum zum Denken, sich austauschen und Experimentieren haben. In solchen Häusern sinkt der Stress, weil alle zwar ihr Bestes geben, aber das ist nur möglich, weil sie nicht von Anfang an 0 Fehler garantieren müssen. Ihre Arbeit ist ein Entwicklungsprozess.

Während Führungskräfte nach dem alten Schlag beschuldigen und kritisieren, erreichen solche Unternehmen mit ihrer Crew fröhlich ihre Ziele, bringen individualisierte Produkte und Dienstleistungen zu angemessenen preisen auf den Markt und feiern ihre Erfolge.

Ich wünsche Die vom Herzen, dass Du zu jener Sorte Führungskräfte gehörst, die ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter um Hilfe bitten können, du kannst das auch delegieren nennen, aber bitte auf die freundliche Art. Sei ein Leader, der die gemeinsam mit ihren Leuten entwickelt, was der Markt braucht. Dann kannst auch Du mit Deiner Crew Erfolge feiern.

Wenn Du jetzt meinst, dass dazu schon recht viel Mut gehört, pflichte ich Dir bei. Noch mehr Mut gehört aber dazu, alles beim Alten zu lassen, denn so wächst die Gefahr bald selbst recht alt dazustehen.

Du willst Dich und Deinen Mut stärken? Da empfehle ich Dir mein Buch „Digitalisierter Mut“ Von Angst, Ärger und Stress zu Gelassenheit und Stärke. In dieses Buch habe ich viele Jahrzehnte Lebenserfahrung als Mensch, Trainerin, Beraterin und Unternehmercoach gepackt.

Ich wünsch Dir inspirierende Stunden damit und bleibe bis zum nächsten Mal
Deine Edith
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