Führen beginnt mit Anleiten. Das ist in den Kinderstuben so und setzt sich interessanterweise fort in der beruflichen Sozialisation. Wer in einem neuen Unternehmen zu arbeiten beginnt, egal ob als Hilfskraft oder in verantwortungsvoller Führungsposition, benötigt zu Beginn eine klare Einschulung. Ohne diese Einschulung benötigt ein Neuling wesentlich mehr Zeit, um die Gepflogenheiten, Prozesse und Abläufe im neuen Unternehmen zu durchschauen und anwenden zu können.

Das ist noch leicht nachvollziehbar und immer mehr Unternehmen haben einen klaren Einschulungsplan mit den jeweils verantwortlichen Einschulenden.

Auf dieser Basis beginnt die ebenso wichtige Phase des Loslassens. Das fällt Führungskräften oft schwerer als Mitarbeitern. Dabei spielt Vertrauen eine große Rolle. Das bedeutet auch Führen auf Augenhöhe. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bringen zuallermeist die Leistung, die ihre Führungskräfte ihnen zutrauen. Was bedeutet das für Führungskräfte? Die einen fühlen sie sich als weniger wichtig oder weniger mächtig. Andere freuen sich, weil sie längst erkannt haben, dass sie nur mit starken Persönlichkeiten an ihrer Seite große Ziele erreichen können. Im Zeitalter der Digitalisierung ist jedes Know-how gefragt. Führungskräfte organisieren das Zusammenspielen aller Wissensträger.

Bleibt da noch die Angst, dass gut Ausgebildete das Unternehmen bald wieder verlassen. Kluge Unternehmen haben längst vorgebaut. Sie haben ein Arbeitsklima und eine Organisation, über die Mitarbeitende gerne erzählen. Chefs sind stolz auf „ihre“ Leute, wenn sie sich auch über das eigene Unternehmen hinaus entwickeln. Erstens kommen neue nach und zweitens nützen oft die Verbindungen zu Ehemaligen beim Ausbau weiterer Geschäfte.

 

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Herzlich grüßt Dich Deine

Edith 🙂

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